Die Entstehungsgeschichte unseres Vereins begann ganz einfach – mit drei Familien, vielen Kindern und der Freude an Musik und Kultur.

Am Anfang standen unsere Familie und zwei weitere Familien. Unsere Kinder besuchten die Musikschule und lernten zusätzlich online in China verschiedene westliche und chinesische Instrumente. Daraus entstand die Idee, gemeinsam ein kleines Familien-Kinderkonzert zu organisieren. Wir luden Eltern, Verwandte und Freunde ein – und die Resonanz war überwältigend positiv. Alle waren begeistert von der Atmosphäre, der Musik und dem kulturellen Austausch.

Nach diesem ersten Konzert entwickelte sich die Idee weiter. Meine Tochter hatte mehrere Jahre Ballettunterricht besucht, wünschte sich aber mehr Ausdruck und Bewegung. Gleichzeitig gab es in unserer Nachbarschaft mehrere Kinder, die gerne tanzen lernen wollten. Da ich selbst in China Tanzerfahrung gesammelt hatte, begann ich, diese Kinder zu unterrichten. Ich mietete in Frauenfeld einen Tanzraum, und so entstanden die ersten Tanzstunden.

Zu Beginn waren es vor allem Schweizer Mädchen, die chinesischen Volkstanz lernten. Leider wurde dieser erste Aufbau nach rund einem halben Jahr durch die Corona-Pandemie unterbrochen. Nach der Pandemie wuchs das Interesse jedoch erneut. Immer mehr Menschen erfuhren davon, dass ich Tanz unterrichtete und kulturelle Familienveranstaltungen organisierte.

So entstand der Wunsch nach einem festen Ort und einer verbindenden Organisation – einem Verein, der chinesische Mütter, Kinder, Familien und alle kulturinteressierten Menschen zusammenbringt. Ein Ort, an dem chinesische Kultur lebendig weitergegeben werden kann: durch Tanz, Musik, Kalligraphie, chinesische Malerei und Begegnungen zwischen Menschen.

Aus diesem Gedanken heraus wurde der China-Schweizer Kulturallianz gegründet. Als Gründerin war es mir wichtig, eine professionelle und herzliche Plattform zu schaffen, die Menschen verbindet, Kinder fördert und die chinesische Kultur in der Schweiz sichtbar und erlebbar macht. 

js